Elektromotoren in Elektroautos

Elektroauto-Motor
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Es gibt mehrere Arten von Elektromotoren, die in Elektroautos eingesetzt werden können. Die häufigsten sind:

Gleichstrom- (DC) Elektromotoren

Diese Motoren werden oft in Elektroautos verwendet, da sie einfach zu regeln sind und eine hohe Drehmomentkapazität haben. Sie werden mit Gleichstrom betrieben. Mit Hilfe eines Wechselrichters (Kommutator) wird aus dem zugeführten Gleichstrom im Rotor ein drehzahlabhängiger Wechselstrom erzeugt.

Drehstrom- (AC) Elektromotoren

Diese Motoren werden mit Dreiphasenwechselstrom betrieben. In Elektroautos verwendet man sie häufig, da sie effizienter sind als Gleichstrommotoren. Sie werden in Kombination mit einem Leistungselektroniksystem verwendet, das den Gleichstrom des Akkus in den von diesem Motor benötigten Drehstrom umwandelt.

Eine Sonderform sind die Bürstenlosen Drehstrom-Elektromotoren. Sie kommen ohne Schleifkontakte aus. Weil sie keine unterbrochenen Stellen im Stromfluss haben, sind sie effizient und langlebig. Sie werden häufig in teureren Elektroautos verwendet.

Synchron-Reluktanzmotoren

Diese Motoren sind besonders effizient und langlebig, da sie auf magnetischem Widerstand (Reluktanzkraft) statt auf magnetischer Anziehungskraft (Lorentzkraft) basieren. Sie werden häufig in Elektroautos mit einer hohen Leistungsanforderung verwendet.

Synchron-Reluktanzmotoren benötigen einen Frequenzumrichter. Es treten nahezu keine Verluste im Läufer auf. Dadurch haben diese Motoren einen besseren Wirkungsgrad als herkömmliche Asynchronmotoren, was unter anderem zu einer geringeren Wärmeentwicklung führt.

Was ist ein permanenterregter Synchronmotor?

Ein permanenterregter Synchronmotor ist ein Elektromotor, bei dem die Rotorwicklungen durch permanentmagnetische Felder angetrieben werden. Die erforderlichen Magnetfelder liefern Permanentmagnete. Der Rotor dreht sich synchron mit der Frequenz der angelegten Wechselspannung und hat daher keine „toten“ Punkte. Diese Art von Elektromotor wird häufig in Anwendungen mit hoher Genauigkeit und Leistung verwendet, bei denen eine präzise Geschwindigkeitskontrolle erforderlich ist.

Permanenterregte Synchronmotoren haben den Vorteil, dass sie keine externen magnetischen Felder benötigen und daher einfach und kostengünstig konstruierbar sind. Sie sind jedoch weniger effizient als manche andere Elektromotortypen und haben in der Regel eine geringere Leistungsdichte.

Permanentmagnete in Elektromotoren werden in der Regel aus Metallen wie Neodym, Samarium-Cobalt oder Alnico (einer Legierung aus Aluminium, Nickel und Kobalt) hergestellt. Diese Metalle haben sehr hohe magnetische Eigenschaften und können starke magnetische Felder erzeugen.

In den letzten Jahren sind jedoch auch sogenannte „harte“ Permanentmagnete aus Verbundwerkstoffen wie Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) oder Samarium-Cobalt-Verbundwerkstoffen (SmCo) immer häufiger in Elektromotoren verwendet worden. Diese Verbundwerkstoffe haben noch höhere magnetische Eigenschaften als reine Seltenerdmetalle und können daher in kleineren und leichteren Motoren verwendet werden.

Was ist ein Asynchronmotor und wie funktioniert er?

Ein Asynchronmotor ist ein Elektromotor, bei dem der Rotor nicht synchron mit der Frequenz der angelegten Wechselspannung dreht. Stattdessen wird der Rotor durch die durch den Stator erzeugten magnetischen Felder angetrieben und hat daher „tote“ Punkte, an denen er nicht in Bewegung ist.

Asynchronmotoren werden häufig in Anwendungen mit variablem Drehmoment und Geschwindigkeit verwendet, bei denen eine präzise Geschwindigkeitskontrolle nicht erforderlich ist. Sie sind einfach zu regeln und haben eine hohe Startleistung, wodurch sie für Anwendungen wie Lüfter, Pumpen und Kompressoren geeignet sind.

Asynchronmotoren werden in der Regel nicht in Elektroautos verwendet, da sie weniger effizient und weniger leistungsdicht als andere Elektromotortypen sind.


Dieser Artikel wurde mit Input von und im Dialog mit ChatGPT erstellt und anschließend redaktionell überarbeitet und vervollständigt.

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